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Erkennungszeichen Nr. 2: Verhaltensstörungen
Zuerst werden an Demenz erkrankte Menschen meist nur ein bisschen „schrullig“ oder "tüdelig" und wir lächeln mild über sie. Aber mit fortschreitender Demenz treten neben Gedächtnisstörungen meist auch Verhaltensstörungen auf. Die Erkrankten reagieren häufig sehr emotional, oft auch unkontrolliert und legen ein für uns „sonderbares“ Verhalten an den Tag.
Wenn ein an Demenz erkrankter Mensch sich aggressiv gegen Sie richtet, denken Sie immer daran: Es stecken keine bösen Absichten dahinter, sondern es gehört zu den Folgen ihrer Gehirnerkrankung. Charakteristische Verhaltensstörungen einer Demenz sind, individuell ausgeprägt, je nach Persönlichkeit, Temperament und Naturell der Patienten, …
- Angst, Unruhe, Ruhelosigkeit und zielloses Umherwandern
- Schlafstörungen und nächtliches Herumlaufen
- Aggression und Wut, Überreaktion und Panik, Wahn und Halluzination
- Depression, Rückzug, Apathie, Niedergeschlagenheit und Stimmungsschwankungen
- Misstrauen, Anklammern, Nach- und Weglaufen



