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Was kann die Ärztin/der Arzt tun?
Ist es wirklich Demenz? Oder handelt es sich nur um eine normale, altersbedingte Vergesslichkeit? Es ist wichtig, eine Demenzerkrankung rechtzeitig zu erkennen, damit durch die richtige Behandlung die Selbstständigkeit des an Demenz erkrankten Menschen so lange wie möglich erhalten werden kann. Die Ärztin oder der Arzt werden zunächst einmal prüfen, ob es sich tatsächlich um eine krankhafte Störung des Gehirns (beispielsweise eine Demenz) handelt oder ob ein normaler altersbedingter Leistungsabfall vorliegt.
Anhand von Gedächtnis- und Orientierungstests kann der Schweregrad der Krankheit festgestellt werden. Zu einer eindeutigen Diagnosestellung können mit Hilfe einer Computertomographie oder ähnlicher Verfahren Bilder vom Gehirn aufgenommen werden, auf denen der mögliche Verlust des Gehirngewebes sichtbar wird. Neue, spezifisch wirkende Medikamente verzögern das Fortschreiten dieser noch immer unheilbaren Krankheit und mildern extreme Stimmungsschwankungen. Darüber hinaus wird versucht, die an Demenz erkrankten Menschen geistig und körperlich zu aktivieren und anzuregen. Es ist nachgewiesen, dass Symptome wie Angst oder Unruhe durch eine Aktivierung der Betroffenen positiv beeinflusst werden können.



