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Was können Angehörige tun?

Angehörige sollten lernen, die Erkrankung zu akzeptieren und mit ihr umzugehen. Das ist oft sehr schwierig. Machen Sie sich klar: an Demenz erkrankte Menschen sind nicht trotzig oder böswillig. Sie verlieren zunehmend die Kontrolle über ihr Denken und Handeln, zumindest teilweise.

Wenn Sie als Angehörige - Ehepartnerin, Ehepartner, Sohn oder Tochter - den an Demenz erkrankten Menschen zu Hause pflegen, ist es wichtig, dass Sie für Beständigkeit und Routine im Tagesablauf des Kranken sorgen. Eine Beschriftung von Gegenständen kann dem Gedächtnis Ihres erkrankten Angehörigen helfen, sich zu erinnern. Wichtig ist aber auch: Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung, wenn Sie sie brauchen. Informieren Sie sich über Hilfen für pflegende Angehörige! Prägen Sie sich ein: Sie sind nicht schuld an der Krankheit Ihrer Partnerin, Ihres Partners, ihres Vaters oder ihrer Mutter! Sie sind nicht allein!