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Inhalt

Die Institutionalisierung von Netzwerkarbeit

30. März 2011 / 9.30 – 17.00 Uhr
Referent: Dr. Christoph Hüttig, Stiftung MITARBEIT

Erfolgreiche Netzwerkarbeit für gemeinnützige Zwecke sieht sich schnell dem Druck ausgesetzt, einen – organisations- und steuerrechtlich – anerkannten institutionellen Rahmen zu entwickeln. Ob es um Fragen der Mittelbeschaffung über öffentliche Förderung oder private Spenden, ob es um die Anerkennung als Verhandlungspartner für Behörden oder Unternehmen oder auch ob es um die haftungsrechtliche Absicherung von ehrenamtlich Tätigen in der konkreten Arbeit geht, sehr schnell stellt sich die Frage nach dem ob und wie einer konkreten Organisations- und Rechtsform.Im Rahmen des Seminars wird ein Überblick geboten zu allen in Frage kommenden Organisationsformen gemeinnütziger Netzwerkarbeit (Verein, gemeinnützige GmbH, Stiftung usw.) , einschließlich einer praxisorientierten Abwägung der Vor- und Nachteile bzw. dem Nutzen und den „Kosten“ für die jeweiligen Organisationsformen. Schließlich werden auch die konkreten Wege zur Gründung und nachhaltigen Etablierung einzelner Organisations- und Rechtsformen (z.B. eingetragener Verein) aufgezeigt.

Zielgruppe:

Haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Arbeit der regionalen Demenz-Netzwerke

Inhalte:

  • Wann wird der Zwang zur Institutionalisierung unausweichlich?
  • Welche Organisations- und Rechtsformen für gemeinnützige Netzwerkarbeit gibt es, welche dient am besten welchem Zweck und mit welcher „Kosten“-Nutzen Bilanz?
  • Was sind jeweils die konkreten Gründungsschritte und –verfahren?

Ziele:

  • Vorurteilsfreie aber nicht kritiklose Einschätzung der Institutionalisierung von Netzwerkarbeit
  • Konkrete Einsicht in praktischen Aufwand und denkbaren Nutzen der Gründung anerkannter gemeinnütziger Organisationsformen